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Bücher & Veröffentlichungen


 

Luft nach unten


Die Vorgeschichte des Autors ist schnell erzählt: behütete Kindheit – mit Eltern, die sogar noch zusammen sind. Nun hat er eine Wohnung in seiner Wahlheimat Berlin und ist extrem essgestört. Anorexia Nervosa. Und das als Junge! Sein Leben verläuft in einem engmaschig gestrickten Netzwerk aus Lügen, Verstecken und stetig sinkendem Gewicht. Er wird immer unsichtbarer – es läuft also alles nach Plan.
Wäre da nicht der Sturz im U-Bahnhof, der ihn in die Universitätsklinik bringt. Dort sind sie sich in einer Sache einig: Therapie. Und doch so viele Fragen: Wie funktioniert das? Ein junger Mensch (ein Mann!), der eigentlich Bilderbuchbedingungen genießen sollte, entscheidet sich fürs Leiden. Für die Begrenzung. Für die Sucht.
Dazwischen häufen sich Fragebögen, Anrufe, nachhakende Medizinstudentinnen, Therapeuten, wütende Fleischverkäuferinnen – und viele Gespräche mit einem inzwischen vergifteten Spiegelbild.
Der Autor Aron Boks zeigt hier, wie eine privilegierte Gesellschaft auf eine Essstörung herabblickt, deren Ernsthaftigkeit für sie nur schwer nachvollziehbar ist und die einen jungen Menschen doch komplett verwandelt.
Am Ende bleibt allein die eigene Entscheidung – für oder gegen das Leben.

»Durch die Leichtigkeit seiner Sprache macht Aron Boks das schwer Vorstellbare fast beiläufig begreifbar.« Sebastian 23, Slampoet
»Irgendwann gibt es nur noch ein Ziel: immer weniger, immer weiter nach unten. Mir passiert nichts, wieso gerade mir? Weniger – nur so funktioniert es.«

 

Dieses Zimmer ist bereits besetzt


Markus Leben meint es nicht so mit ihm. Jedenfalls ödet es ihn an. Routine und Struktur, als junger Mann im Auftrag von Recht und Ordnung. Allein sieht er den Tagen entgegen und lässt sich mehr oder weniger treiben. Plötzlich die Chance - Der junge Kommissaranwärter soll verdeckt ermitteln - eine wahrscheinlich kriminelle KünstlerWG in einem besetzten Haus beschatten, dort leben. Doch mit der Zeit verschmilzt sein neues Umfeld mehr und mehr mit ihm und macht seine eigentliche Arbeit erheblich schwerer als gedacht.
Ein Zwiespalt.

"Es war erstaunlich, dachte ich, da gibt es versteckt, kaum auffallend, einen kleinen Huckel auf einer geradlinig verlaufenden, sauber asphaltierten Straße, der eigentlich kaum zu merken ist und unbeachtet fortwähren könnte- bis irgendwer Angst bekam und beschloss diesen Huckel zu verteufeln - Ich bin verdammt nochmal nie über einen Huckel gefahren, was wusste ich schon ?” Markus, verdeckter Ermittler

 

Und über allem Rauch


Ein Morgen, zwei Ereignisse, drei Stockwerke, vier Protagonisten, fünf Minuten, die alles ändern - und über allem Rauch.

 

Mittwochskind


Mittwochskinder begleiten Unruhe, Ungewöhnlichkeit und Fernweh. Aron Boks Geschichten und Gedichte beschreiben ihren Alltag.

Aron Boks wurde 1997 in Wernigerode geboren.
Er lebt zur Zeit in Berlin. Von dort aus bereist er mit seinen geschriebenen Texten den gesamten deutschsprachigen Raum und ist auf vielen Poetry Slam Bühnen und Lesungen zu finden.

 
 

Komma zum Punkt! Slamtexte aus der Hauptstadt


Berlin als Großstadt und Metropole ist schon oft besungen, verdichtet und beschrieben worden. Nun zieht die Berliner Poetry-Slam-Szene nach, eine der lebendigsten Deutschlands, und widmet dem "Dicken B" eine eigene Textsammlung – passend zum 25. Jubiläum von Poetry Slam in Deutschland. 46 Bühnenliteratinnen und -literaten berichten von ihren Erkundungen der Hauptstadt. Sie verorten ihr Lebensgefühl in den Kiezen, in denen sie auch auf der Bühne stehen, sie halten die Skurrilitäten und Absonderlichkeiten des urbanen Lebens fest und sparen das Hadern mit dem Leben zwischen U-Bahn und Touristenmassen, zwischen Party, Extravaganz und ewigem Werden nicht aus. In diesem Sammelband finden sich all die Bühnentexte, in denen Berlin seine Spuren hinterlassen hat oder gar heimlicher Hauptdarsteller ist. In Berlin nahm auch die deutschsprachige Poetry-Slam-Bewegung 1994 ihren Ausgangspunkt. Ein Grund mehr für dieses Buch, das eine Liebeserklärung an Berlin ist, auch eine Abrechnung, vor allem aber eine großartige Hommage an die Stadt und ihre Insassen.